Die 5 einfachsten KI-Apps für den Einstieg ab 60
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Die 5 einfachsten KI-Apps für den Einstieg ab 60

Du möchtest mit KI anfangen, aber du weißt nicht, wo? Hier sind die 5 einfachsten Apps für den Einstieg.

Autor: Ian Niklas Bomke · 5 min read Lesezeit
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Du möchtest mit KI anfangen, aber du weißt nicht, wo? Hier sind die 5 einfachsten Apps für den Einstieg — kostenlos oder sehr günstig.

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Du bist neugierig auf KI, hast aber bisher wenig Berührungspunkte damit? Das ist völlig normal. KI klingt oft nach komplexer Technik, die nur für „Techies" ist. In Wahrheit kann KI dein Leben erleichtern — ohne dass du ein Computer-Genie sein musst. Die hier vorgestellten fünf Apps sind besonders einfach zu bedienen. Sie verstehen deine Sprache, geben klare Anweisungen und erfordern kaum Einstellungen.

1. ChatGPT — Der KI-Assistent für alles

ChatGPT ist ein Computerprogramm, das mit dir „reden" kann. Du schreibst eine Frage — und ChatGPT antwortet. Es ist wie ein sehr belesener Freund, der sich in fast allem auskennt.

Kosten: Kostenlos (chat.openai.com) Für jeden, der Fragen hat, Texte schreiben möchte oder einfach chatten will.

So startest du: Öffne chat.openai.com in deinem Browser. Erstelle ein kostenloses Konto. Tippe deine erste Frage ein — zum Beispiel: „Was ist Künstliche Intelligenz?" Und ChatGPT antwortet dir innerhalb von Sekunden.

Praktische Beispiele für den Alltag:

  • „Schreibe mir eine Einladung zum 70. Geburtstag meiner Nachbarin."
  • „Erkläre mir Bluthochdruck in einfachen Worten."
  • „Was kann ich mit Kartoffeln, Paprika und Käse kochen?"
  • „Übersetze ins Französisch: Wo ist die nächste Apotheke?"

Du kannst ChatGPT auch per Spracheingabe nutzen — du sprichst deine Frage, statt sie zu tippen. Das ist besonders praktisch, wenn du nicht so schnell tippen möchtest.

2. Alexa — Die Sprachassistentin für zu Hause

Alexa ist eine Sprachassistentin von Amazon. Sie sitzt in einem kleinen Lautsprecher (Echo-Dot) und antwortet auf deine Sprachbefehle. Du sagst: „Alexa, wie wird das Wetter morgen?" — und Alexa antwortet dir.

Kosten: Echo-Dot ab ca. 30 Euro, Alexa selbst kostenlos Ideal für Senioren, die lieber sprechen als tippen.

Nützliche Befehle für den Alltag:

  • „Alexa, erinnere mich um 8 Uhr an meine Medikamente."
  • „Alexa, spiele klassische Musik."
  • „Alexa, stell einen Timer auf 10 Minuten."
  • „Alexa, ruf meine Tochter an."
  • „Alexa, was ist Hypertonie?"

Die Bedienung ist rein per Stimme — du musst nichts tippen. Alexa versteht viele verschiedene Akzente und spricht in einem klaren, beruhigenden Ton. Wenn du in der Küche stehst, kannst du einfach fragen, wie das Rezept weitergeht — ohne das Handy in die Hand zu nehmen.

3. Google Lens — Die KI-Kamera für dein Handy

Google Lens ist eine kostenlose App, die deine Handykamera mit KI verbindet. Nimm ein Foto von einem Schild, einem Etikett oder einer Pflanze — und Google Lens erkennt, was es ist.

Kosten: Kostenlos (Google Play Store oder App Store) Für jeden, der lieber fotografiert als tippt.

Praktische Beispiele:

  • Etiketten lesen: Du fotografierst ein Medikamenten-Etikett — Google Lens liest die wichtigsten Infos vor: Wirkstoff, Dosierung, Nebenwirkungen.
  • Schilder übersetzen: Du bist im Ausland und verstehst ein Schild nicht. Foto machen — und sofort steht die Übersetzung auf dem Bildschirm.
  • Pflanzen erkennen: Du willst wissen, welche Blume du im Garten hast? Foto machen — Google Lens liefert dir den Namen und Pflegetipps.
  • Produkte identifizieren: Du siehst ein Möbelstück oder ein Kleidungsstück und willst wissen, wo man es kaufen kann. Foto machen — Google Lens findet es.

4. MyAI — Der KI-Assistent auf Samsung-Handys

MyAI ist eine KI-Funktion, die in neueren Samsung-Galaxy-Smartphones eingebaut ist. Sie kann Sprache übersetzen, Text zusammenfassen und Fragen beantworten — alles direkt aus der Tastatur oder den Notizen heraus.

Kosten: Kostenlos (eingebaut) Nur für Samsung-Besitzer.

Was kann MyAI für dich tun?

  • Texte in über 100 Sprachen übersetzen
  • Lange Nachrichten oder Artikel zusammenfassen
  • Texte umformulieren (förmlicher, freundlicher, kürzer)
  • Fragen beantworten, ohne die App zu wechseln

Du musst keine extra App installieren — MyAI ist schon in deinem Samsung-Handy. Du findest es in der Tastatur oder in den Notizen.

5. Seeing AI — Die KI für Sehbehinderte (nur iPhone)

Seeing AI ist eine kostenlose App von Apple, die die Welt für sehbehinderte Menschen beschreibt. Nimm ein Foto — und die App sagt dir, was darauf zu sehen ist.

Kosten: Kostenlos (App Store) Nur für iPhone — ein Game-Changer für Sehbehinderte.

Was kann Seeing AI für dich tun?

  • Text vorlesen: Du fotografierst einen Brief, eine Rechnung oder ein Rezept — Seeing AI liest den Text laut vor.
  • Gesichter erkennen: Die App beschreibt Personen auf Fotos — Alter, Stimmung, Aussehen.
  • Produkte identifizieren: Du fotografierst ein Produkt im Supermarkt — Seeing AI liest den Namen und die Inhaltsstoffe vor.
  • Szenen beschreiben: Du fotografierst eine Landschaft oder einen Raum — die App beschreibt, was sie sieht.

Seeing AI ist besonders wertvoll für Menschen mit Sehschwäche oder Blindheit. Aber auch für Menschen mit normalem Sehvermögen kann sie praktisch sein — zum Beispiel wenn das Etikett zu klein ist oder das Licht schlecht.

Warum diese 5 Apps besonders geeignet sind

Alle fünf Apps haben gemeinsam, dass sie keine Technik-Kenntnisse erfordern. Sie sind intuitiv bedienbar, haben große Schriftgrößen (oder funktionieren per Sprache) und sind kostenlos oder sehr günstig. Du brauchst kein teures Gerät — ein normales Smartphone oder Tablet reicht völlig aus.

Ein Vergleich auf einen Blick:

AppGerätKostenBesonderheit
ChatGPTHandy/PCKostenlosAllround-Assistent
AlexaEcho-Dotab 30 €Nur per Sprache
Google LensHandyKostenlosKI-Kamera
MyAISamsungKostenlosEingebaut
Seeing AIiPhoneKostenlosFür Sehbehinderte

Fazit

KI-Apps sind einfacher, als du denkst. Fange mit einer App an — zum Beispiel mit ChatGPT oder Alexa — und entdecke, was alles möglich ist. Du musst nicht alles auf einmal lernen. Probiere eine App aus, gewöhne dich daran, und dann vielleicht die nächste.

Und wenn du Fragen hast: Frag deine Kinder oder Enkel. Die helfen dir gerne — und vielleicht lernen sie dabei auch etwas Neues!

Lies auch: Guide 8: KI-Sprachassistenten

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